Fotos, Videos und Backups an einem zentralen Ort, abrufbar für alle Geräte im Haus: Das schafft ein NAS. Wenn du die Festplatten selbst wählst, sparst du oft gegenüber einem fertig bestückten System und bestimmst die Kapazität selbst.
NAS-Gehäuse kommen ohne Laufwerke. Es gibt Modelle mit einem Schacht für einfache Datensicherung, mit zwei Schächten für gespiegelten Speicher und größere Geräte mit vier oder mehr Schächten. Einige bieten M.2-Slots für einen SSD-Cache oder Erweiterungsplätze für schnellere Netzwerkanschlüsse.
Überleg dir, wie viele Schächte du langfristig brauchst, denn ein späterer Umzug auf ein größeres Gerät ist aufwendig. Wichtig sind Prozessor und Arbeitsspeicher, wenn du Videos streamen oder Container nutzen willst, außerdem die Netzwerkgeschwindigkeit und die Software des Herstellers. Plane NAS-taugliche Festplatten gleich mit ins Budget ein.
Mehr Schächte, stärkere Prozessoren, erweiterbarer RAM und schnelle Netzwerkports treiben den Preis. Einsteigermodelle mit zwei Schächten reichen für viele Haushalte völlig. Bei Vorgängermodellen lohnt sich ein Blick, ob der Hersteller sie noch mit Software-Updates versorgt, dann sind sie ein guter Deal.
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